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© Christoph Wehrer / Stiftung Kinder forschen

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Ihr braucht:

  • Knete und anderes Gestaltungsmaterial, z. B. Pappe, Holzspieße
  • Kleine Gewichte, z. B. Münzen oder Murmeln
  • Schüssel mit Wasser

So funktioniert's:

  • Urlaube, Spielzeuge, Piratengeschichten: Kinder haben früh Begegnung mit Booten, auch wenn sie noch nie selbst gefahren sind. Boote gibt es in vielen verschiedenen Formen. Schaue mit den Kindern Bilder an, etwa in Sachbüchern oder im Internet. Rege sie an, darauf zu achten, welche Bestandteile immer wieder vorkommen, Mache sie mit einigen Begriffen vertraut, z. B.: Rumpf, Deck, Kiel, Reling, Anker, Heck und Bug.

  • Nun bauen die Kinder mit Knete ihre eigenen Boote, testen und vergleichen verschiedene Formen: Ist ein flacher oder ein runder Boden besser? Macht ein Rand das Boot stabiler oder schwimmt ein Floß genauso gut? Und was schwimmt besser, ein langes, schmales oder ein kurzes, breites Boot? 

    Wenn die Wasserfahrzeuge fertig sind, prüfen die Kinder, ob diese eine Last tragen können, und legen Münzen oder Murmeln hinein. Was passiert? Kentern bzw. sinken einige der Boote? Fordere die Kinder auf, genau zu beobachten, wie ihr Boot auf das Gewicht reagiert, und gemeinsam zu überlegen, was sie verbessern können:

    • Kippt das Boot zur Seite? Ein kleiner Kiel unten in der Mitte stabilisiert.
    • Geht das Boot schnell unter? Mit einem breiteren Boden verteilt sich das Gewicht besser.
    • Läuft Wasser ins Boot? Höhere Ränder helfen.
    • Schwimmt das Boot schief? Die Ladung sollte möglichst in der Mitte platziert sein.
  • Die Kinder vergleichen nun ihre Boote und tauschen sich untereinander aus. Schafft vielleicht eines der kleinen Boote mehr Ladung als ein großes? Woran könnte das liegen? Die Kinder tragen zusammen, was sie herausgefunden haben: Welche Bootsformen sind besonders gut zum Lastentransport geeignet? Worauf kommt es an und was sollte man vermeiden?

    Tipp:
    Der Bootsbau ist eine gute Gelegenheit, sowohl die Sprachentwicklung auch als das mathematische Denken der Kinder zu unterstützen. Fordere sie auf, die Formen genau zu beschreiben, und biete bei Bedarf passende Begriffe an wie rund, eckig, oval, flach, tief, lang, schmal, breit, spitz, geschwungen.

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