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Ihr braucht:

  • Papierkügelchen oder Teelichter
  • Fön und/oder alter Schuhkarton, Paketklebeband und Schere
  • verschieden geformte Körper als Hindernisse, z. B. Glasflasche, Buch, Pappdreieck, Ball, Lineal, CD

So funktioniert's:

  • Luft ist immer dann erfahrbar, wenn sie sich bewegt. Bewegte Luft lässt die Blätter in den Bäumen rauschen, sorgt dafür, dass Windmühlen sich drehen, zerzaust unsere Haare und treibt Segelboote über das Meer. Ein Luftzug im Haus lässt Türen zuschlagen und fegt die Zettel vom Schreibtisch. Mit Luft lassen sich außerdem Kerzen auspusten.

  • Überlegt gemeinsam mit den Kindern, wie man sich an einem windigen Tag vor Zugluft schützen kann. Man könnte z. B. einen aufgespannten Regenschirm vor den Körper halten oder, statt auf dem Fußweg zu stehen, in einem Bushäuschen auf den Bus warten. Welche anderen Möglichkeiten fallen den Kindern ein? Macht es Sinn, sich hinter einer Litfasssäule zu verstecken? Was meinen die Kinder: Haben sie Vermutungen, welche Formen sich besonders gut als Schutz gegen Zugluft eignen? Schlage vor, in einem kleinen Versuch zu überprüfen, wohin die Luft geht.

  • Lege einen Fön bereit oder präpariere mit den Kindern einen Schuhkarton für diesen Versuch: In die schmale Seite des Kartons wird ein ca. 2 cm breites Loch geschnitten und der Karton dann ringsherum mit Paketklebeband möglichst dicht verschlossen. Wenn man mit den Händen gleichzeitig auf beide Seiten des hochkant gestellten Kartons schlägt, sollte ein Luftstoß durch das Loch kommen.

    Platziere nun ein Papierkügelchen oder ein Teelicht auf einem leeren Tisch. Mit einem Fön oder dem präparierten Karton richten die Kinder den Luftzug auf den Gegenstand. Was geschieht? Die Kinder können weitere Kügelchen bzw. Teelichter auf dem Tisch anordnen, z. B. im Kreis. Mit Fön bzw. Karton wird nun ganz gerade von vorn geblasen. Welche Gegenstände werden so vom Luftzug erreicht, welche nicht?

    Im nächsten Schritt werden verschiedene Hindernisse vor den Kügelchen bzw. Teelichtern aufgebaut. Was passiert, wenn man z. B. eine Glasflasche in den Luftzug stellt? Welche Hindernisse möchten die Kinder noch überprüfen? Lasse sie die Abstände zwischen Fön bzw. Karton und dem jeweiligen Hindernis verändern. Probiert dabei auch verschiedene Positionen von Fön bzw. Karton und den Papierkügelchen bzw. Teelichtern aus.

  • Woran können die Kinder erkennen, dass das Papierkügelchen vom Luftzug getroffen wurde? Woran bemerkt man das beim Teelicht? Beobachtet, welche Flammen oder Kügelchen jeweils vom Luftzug getroffen werden, wenn man mit Fön bzw. Karton ganz gerade von vorn bläst. Was ändert sich, wenn man ein Hindernis in den Luftzug stellt? Werden andere Papierkügelchen bzw. Teelichter vom Luftzug erreicht, wenn die Hindernisse getauscht werden, also z. B. die Glasflasche durch ein dickes Buch ersetzt wird?

    Ältere Kinder können ihre Beobachtungen in einer Tabelle notieren: Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen sie bei den verschiedenen Versuchsanordnungen? Auch Zeichnungen sind gut geeignet, um festzuhalten, wohin die Luft geht. Gezeichnete Pfeile machen den jeweiligen Luftzug sichtbar: Wo stößt die Luft gegen das Hindernis und in welche Richtung wird sie dadurch abgelenkt?

    Sammel mit den Kindern noch einmal, was sie alles herausgefunden haben.

  • Luft bzw. die Gase, aus denen sich Luft zusammensetzt, bestehen aus vielen kleinen Teilchen. Die Teilchen sind so klein, dass wir sie mit bloßem Auge und auch mit den besten Mikroskopen nicht sehen können. Die Luftteilchen sind in ständiger Bewegung. Diese Bewegung nennt man auch Wärmebewegung oder Brownsche Molekularbewegung. Aufgrund dieser Bewegung verteilt sich Luft gleichmäßig in jedem Raum. Nutzt man einen Fön, wedelt man mit Pappe bzw. Papierfächern oder pustet durch einen Trinkhalm, werden die Luftteilchen weggeschubst und können dabei leichte Gegenstände mit sich reißen.

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