Gesund im Mund – Zähneputzen am Modell
Jeden Tag Zähne putzen: Muss das sein? Die Kinder bauen eigene Gebissmodelle und erforschen, wie wir unsere Zähne richtig bürsten und gesund erhalten.

© René Arnold / Stiftung Kinder forschen
Ihr braucht:
- Rote Knete
- Getrocknete weiße Bohnen
- Eierkarton oder Noppenbaustein
- Spülbürste
- Konfetti, Wolle oder Bonbons
- Geschenkband oder Schnur
- Zahnstocher
So funktioniert's:
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Fordere die Kinder auf, im Spiegel in ihren geöffneten Mund zu schauen: Wie viele Zähne können sie zählen? Gibt es Lücken, weil Milchzähne ausgefallen sind? Und was können sie noch im Mund entdecken: Zahnfleisch, Zunge, Schleimhaut, vielleicht sogar das Gaumenzäpfchen ganz weit hinten?
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Rege die Kinder an, ein Modell des Kiefers zu bauen. Dafür nehmen sie rote Knete für das Zahnfleisch (den „Zahnhalteapparat“) und weiße Bohnen für die Zähne. Wie viele davon kommen in welcher Anordnung hinein? Lasse die Kinder beim Konstruieren immer wieder das Modell mit ihrem eigenen Gebiss vergleichen.
Zähne haben unterschiedliche Formen. Welche eignet sich wohl besser zum Abbeißen, welche zum Zerkleinern der Nahrung? -
Nun machen die Kinder Putzübungen am Modell. Dafür eignet sich eine robustere Version, etwa ein Eierkarton oder ein großer Noppenbaustein. Die Ausstülpungen stellen die Zähne dar, zwischen die die Kinder kleine „Essensreste“ stecken: Konfetti, Wollfussel oder ein klebriges Bonbon. Nun testen sie, welche Bürstenbewegungen die Zähne am besten säubern. Was die Bürste nicht schafft, erledigt „Zahnseide“, z. B. Geschenkbänder oder Schnüre. Bei besonders hartnäckigen Krümeln helfen auch Zahnstocher.

© Discodöner/Stiftung Kinder forschen
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Mithilfe der Biogenetik entwickeln Forscher:innen eine Methode, um Zähne natürlich nachwachsen zu lassen. Dann würden wir dritte oder gar vierte Zähne bekommen und bräuchten keine Prothesen. Haie können das schon jetzt!


