Kabelsalat
Um elektrischen Strom zu erzeugen, werden immer mehr kleine und große Kraftwerke gebraucht, die Sonnenenergie und Windkraft nutzen. Die Kinder entdecken die Eigenschaften von Stromkabeln und entwickeln Ideen, wie man sie am besten verlegen könnte.
Ihr braucht:
- Unterschiedliche Verlängerungskabel, Kabeltrommel o. Ä.
- Wolle, Garn, Schnüre
- Befestigungsmaterial, z. B. breites Klebeband, Kabelbinder, Gummibänder, Wäscheklammern
- Schuhkarton
So funktioniert's:
-
Ob zu Hause, in der Stadt oder auf dem Land – überall verlaufen Kabel. In der Wohnung gibt es Lampen und Schalter, draußen Straßenlaternen, Ampeln und beleuchtete Bushaltestellen. Alle diese elektrischen Geräte bzw. Anlagen sind mit Kabeln verbunden. Meistens sind sie hinter Wänden oder im Boden verlegt und nicht zu sehen. So stören sie nicht und sind vor Beschädigungen geschützt. Manchmal kann man in versteckte Kabelschächte hineinschauen, z. B. auf Baustellen.
-
Kabel sind nicht so biegsam wie Seile oder Schnüre und manchmal richtig störrisch. Zunächst lernen die Kinder die Kabel kennen. Sie bestimmen sowohl einen Start- als auch einen Endpunkt und legen eines der Verlängerungskabel zwischen sich aus. Aus Sicherheitsgründen sollten sie das Kabel dabei nicht in die Steckdose stecken. Bleibt das Kabel so liegen wie gewünscht? Nun sammeln die Mädchen und Jungen Ideen dafür, dass niemand darüber stolpert bzw. durch das Kabel gefährdet oder gestört wird. Sie probieren dabei die verschiedenen Kabelvarianten aus und vergleichen sie.
-
Wie würden die Kinder Kabel verlegen? Lass sie Modelle bauen, etwa ein Minihaus aus einem Schuhkarton. Wo sollen Lampen und Schalter hin? Sie alle müssen mit der Hauptenergiequelle verbunden werden, die in der Regel von der Straße kommt. Garn und Wolle stellen die Kabel dar. Rege die Mädchen und Jungen an, zu überlegen, wie sie verlaufen sollen und wie sie sie befestigen.
Achtung: Strom ist gefährlich. Lass die Kinder damit nicht unbeaufsichtigt und sprich vorab mit ihnen über den sicheren Umgang mit Kabeln, Steckern und Steckdosen: Wo darf man anfassen, wo auf keinen Fall?



