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© Irina_Timokhina /via Getty Images / Rund wie ein Käfer: Wie fühlt sich das an?

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Ihr braucht:

  • Turnmatten oder andere weiche Unterlagen
  • Papierstreifen

So funktioniert's:

  • Meistens geht es ganz schnell: Beim Rennen auf dem Spielplatz, beim Fangen oder beim Fahrradfahren kommen Kinder ins Stolpern, verlieren das Gleichgewicht und fallen hin. Was macht der Körper eigentlich in diesem Moment? Strecken wir die Hände aus, machen wir uns klein oder rollen wir uns ab? Könnten wir lernen, sicherer zu fallen?

  • Probiert zunächst auf einer weichen Matte verschiedene Bewegungen aus. Wie fühlt es sich an, wenn der Körper ganz steif ist? Und was verändert sich, wenn man sich klein und rund macht? Die Kinder legen sich auf den Rücken und machen sich rund wie ein Käfer. Dann rollen sie vor, zurück und zur Seite. Wie gelingt es, möglichst weich über die Matte zu rollen? Wo berührt der Körper die Matte? Die Kinder können ausprobieren, wie sich die Bewegung verändert, wenn sie sich mehr oder weniger rund machen.

  • Nun probieren die Kinder das Fallen nach hinten. Dafür setzen sie sich auf die Matte, machen den Rücken rund und ziehen das Kinn zur Brust. Anschließend rollen sie sich langsam nach hinten ab. Ein Papierstreifen unter dem Kinn hilft beim Ausprobieren: Bleibt er eingeklemmt, während das Kind nach hinten rollt? So können die Kinder darauf achten, den Kopf nach vorn zu nehmen und nicht auf der Matte aufzusetzen.

  • Jetzt geht es in die andere Richtung. Die Kinder beginnen im Kniestand und lassen sich langsam nach vorn auf die Unterarme sinken. Was verändert sich, wenn nur die Hände aufkommen? Und wie fühlt es sich an, wenn die ganzen Unterarme aufliegen? Eine größere Auflagefläche kann dabei helfen, die Belastung zu verteilen und die Handgelenke zu schonen.

    Zum Abschluss tauschen sich die Kinder über ihre Beobachtungen aus:

    • Wann fühlte sich das Fallen besonders weich an?
    • Welche Körperhaltung hat geholfen?
    • Was schützt den Kopf?
    • Was entlastet Hände und Gelenke?
    • Was passiert, wenn der Aufprall auf eine größere Fläche verteilt wird?

    Probiert einzelne Bewegungen noch einmal aus und vergleicht. So entwickeln die Kinder nach und nach eigene Ideen dafür, wie sie bei einem Sturz sicherer landen können.

    Tipp:
    Im Internet findest du weitere Fallübungen, auch mit Videoanleitung, z. B. mit den Suchbegriffen „Falltechniken im Sport“ oder „Ukemi waza“ – so heißt die Fallschule beim Judo.

  • Wer sich sicher fühlt, kann die Übungen anschließend aus der Sitzhocke ausprobieren. Beim Rückwärtsrollen schlagen die Kinder zusätzlich mit beiden Armen flach auf die Matte. Was verändert sich dadurch? Fühlt sich der Aufprall anders an? Beim sogenannten „Abschlagen“ wird ein Teil der Aufprallenergie über die Arme und eine größere Fläche verteilt.

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