Wenn Pflanzen Durst haben
Mit dem Klimawandel steigen die Temperaturen und viele Pflanzen leiden unter Trockenheit. Die Kinder bauen ein Bewässerungssystem und entwickeln eigene Ideen, wie sie Pflanzen bei großer Hitze ausreichend mit Wasser versorgen können.

© Stiftung Kinder forschen
Ihr braucht:
- Zwei (fast) gleich große unglasierte Tontöpfe
- Etwas zum Verbinden, z. B. Gewebeband,
wasserfesten Kleber oder Wachs - Einen flachen Stein oder eine Tonscherbe
So funktioniert's:
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Wenn es draußen richtig heiß ist, haben auch die Pflanzen Durst. Frage die Mädchen und Jungen nach ihren Erfahrungen, im Frühling, aber auch vor allem aus dem Sommer: Welche Bewässerungsmethoden für Pflanzen und Grünanlagen kennen sie?
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Pflanzen bekommen ihr Wasser aus dem Boden. Wenn es zu trocken ist, weil es zu wenig geregnet hat, und man nicht immer gießen will, kann man "Reservoire" einsetzen, die ihren Wasservorrat peu à peu abgeben. Die Kinder können so ein Reservoir selbst bauen, z. B. "eine Olla". Diese Gefäße werden schon seit Jahrhunderten zur Bewässerung eingesetzt. Sie bestehen aus unglasiertem Ton, der kleine Poren besitzt. Darüber kann eine Olla ihren Wasservorrat nach und nach an die Umgebung abgeben.
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Die Kinder erfinden Varianten ihrer Olla: Sie können die Tontöpfe z. B. mit flüssigem Wachs, Heißkleber oder Zement verbinden. Oder sie nehmen nur einen Topf und legen einen Untersetzer als Deckel darauf. Beim Befüllen geht oft Wasser daneben. Wie können sie die Olla umbauen oder ergänzen, damit das nicht passiert? Damit kein Dreck hineinfällt, können sie einen Verschluss für die Öffnung erfinden.
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Mancherorts gibt’s zu viel, mancherorts zu wenig Wasser. Wie könnte das gerechter verteilt werden?


