Wie viel Wasser ist ein Schluck?
Kinder hören oft, sie sollen kein Wasser verschwenden. Denn fließendes Wasser ist nicht überall selbstverständlich. Aber wie viel Wasser kommt eigentlich aus dem Wasserhahn?

© René Arnold / © Stiftung Kinder forschen
Ihr braucht:
- Wasserhahn
- Eimer
- Trinkbecher
- Messbecher oder Wasserflaschen
So funktioniert's:
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Fließendes Wasser ist aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Wir drehen den Wasserhahn auf und schon fließt sauberes Wasser aus der Leitung. Mal warm, mal kalt. Mal wenig, mal mehr. Kinder sind fasziniert von Wasser und plantschen gern damit. Oft hören sie dann, dass sie kein Wasser verschwenden sollen. Was denken die Kinder über diese Regel? Kommt wirklich so viel Wasser aus dem Hahn? Und ist es so schlimm das Wasser laufen zu lassen?
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Gehe mit den Kindern zum Waschbecken und nimm mehrere gleich große Becher und einen oder zwei Eimer mit. Alle Kinder waschen sich die Hände, dabei wird die Zeit gestoppt. Nun schätzen die Kinder: Welche Menge an Wasser ist in diesem Zeitraum aus dem Wasserhahn geflossen? Zwei Becher? Fünf Becher oder gar ein ganzer Eimer voll? Anschließend wird gemessen. Der Wasserhahn wird genauso stark aufgedreht wie zuvor und das herausströmende Wasser über die zuvor gestoppte Zeitddauer in den Bechern aufgefangen und im Eimer gesammelt. Dabei halten die Kinder die Becher im Wechsel unter den Wasserhahn, damit nicht zu viel Wasser verloren geht.
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Wie lässt sich das gesammelte Wasser im Eimer am besten messen? Die Kinder können die Wassermenge zum Beispiel mit einem Messbecher oder mit Hilfe leerer Mineralwasserflaschen in Litern bestimmen. Was ist herausgekommen? Lagen die Kinder mit ihren Schätzungen richtig? Möchten sie die Messung wiederholen? Haben sie Verbesserungsvorschläge für die Durchführung? Und wofür kann das gesammelte Trinkwasser im Anschluss verwendet werden?
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Wenn die Kinder auch wissen möchten, was mit dem Wasser geschieht, nachdem es im Abfluss verschwindet, dann macht doch mal einen Ausflug zum nächsten Klärwerk. Das ist garantiert ein spannendes Erlebnis, auch wenn man eventuell die Nase rümpfen muss.


