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Die regionalen Partner kommen aus allen Teilen der Gesellschaft – aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Öffentlicher Hand. Darunter sind Kita-Träger, Vereine, Hochschulen, Industrie- und Handelskammern, Museen, Science-Center, Jugendämter oder auch Forschungszentren. Alle mit eigenen Perspektiven, Erfahrungen und Interessen. Alle auch mit individuellen Anforderungen, die von den Fach- und Lehrkräften in der jeweiligen Region bestimmt werden. Was alle eint: Kinder stärken zu wollen, für die Welt von morgen.  

In den 20 Jahren Stiftungsgeschichte gab es Netzwerk-Kooperationen mit insgesamt 330 Organisationen. Aktuell bieten 175 Netzwerkpartner in nahezu ganz Deutschland die Fortbildungen der Stiftung Kinder forschen an und setzen sich in ihren Regionen für gute frühe MINT-Bildung in den Kitas, Horten und Grundschulen ein.

Lebendig, bunt und regional individuell

Die Vielfalt der Netzwerke macht die Bildungsinitiative lebendig und bunt und sorgt dafür, dass jedes Netzwerk entsprechend den jeweiligen regionalen Anforderungen reagieren kann.  

Wie kann Lernen morgen gut funktionieren? Welche Bedarfe haben Bildungsinstitutionen, Lehrkräfte, Pädagog:innen und vor allem die Kinder ? Diese Fragen beschäftigen alle Beteiligten der Bildungsinitiative. Die Stiftung bietet verschiedene Formate, um sie zu diskutieren und die Vision umzusetzen, dass alle Kitas, Horte und Grundschulen in Deutschland Häuser sind, in denen Kinder forschen.  

Auf der Netzwerktagung nutzten Tobias Ernst, Vorstand der Stiftung Kinder forschen, und Juliane Röhner, Bereichsleiterin Netzwerke, die Gelegenheit, um den rund 100 anwesenden Netzwerkkoordinator:innen für ihr Engagement und ihre Arbeit zu danken. Tobias Ernst betonte “Wenn es darum geht, auch unter schwierigen Umständen erfolgreich zu sein, geht es auch viel um Vertrauen. Vertrauen in die Qualität der Angebote zum einen, aber in erster Linie sind es vor allem die Personen, die Menschen, die es schaffen, dass dieses Vertrauen entsteht. Vielen Dank dafür!”

Austausch, Kommunikation, Inspiration

Der Austausch stand im Mittelpunkt der Netzwerktagung. Jedes Netzwerk kann vom anderen lernen, Ideen mitnehmen und erfolgreiche Ansätze weitergeben. So hatten Referent:innen der Stiftung einige der vielen tollen Beispiele für Aktionen aus unterschiedlichen Netzwerken gesammelt und aufbereitet:  
Die STIFT (Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen) zum Beispiel stieß Kooperationen mit den Schülerforschungszentren vor Ort an, um Räume zu nutzen und fachliche Unterstützung zu erhalten. JAMBUS Mecklenburg hatte einen Forschertag gemeinsam mit der örtlichen Fachschule für Sozialpädagogik auf die Beine gestellt und das explorhino in Aalen einen wöchentlichen Forscherkalender entwickelt.

Mit Spannung erwartet: Das Thema der MINTmachtage 2027

An verschiedenen Marktplatzständen konnten sich die Netzwerkpartner über die neuesten Projekte der Stiftung, die Lernplattform Campus, die große Kampagne MINTmachtage oder das Verbundprojekt MINT-Campus informieren. Besonders groß war das Interesse am Stand der MINTmachtage. Denn nur dort erfuhren die Netzwerkkoordinator:innen das Jahresthema 2027, das sich wie immer ans offizielle Wissenschaftsjahr des Bundesforschungsministeriums anlehnt. Die Netzwerkkoordinator:innen hatten schon sehnsüchtig auf die Bekanntgabe gewartet: Im nächsten Jahr wird sich alles um die Raumfahrt drehen. Ein konkretes Motto für die MINTmachtage 2027 gibt es allerdings noch nicht.  

In den Workshops vertieften die Teilnehmer:innen anschließend Themen wie Künstliche Intelligenz, Marketing, den Umgang mit Populismus sowie die Einbindung von Trägern. 

Impuls: Bob Blume spricht über "Bindung, Sprache, Weltzugang"

Autor, Referent und Keynote-Speaker Bob Blume öffnete den Blick für Bildung in seinem Impulsvortrag noch einmal weiter: “Bindung, Sprache, Weltzugang – von frühkindlicher Bildung zu Schule im Zeitalter von KI und Krise". Seine Eingangsthese: “Wir alle sind in der digitalen Gesellschaft überfordert – was auch eine gute Nachricht ist”. Dies führte ihn zur Frage, was Kinder brauchen und was Bildung im 21. Jahrhundert vor diesem Hintergrund leisten muss. 

Mit neuen Ideen, frischen Impulsen und der Gewissheit, Teil eines großen, starken Netzwerks zu sein, kehrten alle Netzwerkpartner in ihre Regionen zurück. Die Vielfalt der Bildungsinitiative verbindet alle im gemeinsamen Ziel, möglichst jedem Kind eine gute frühe MINT-Bildung zu ermöglichen.  

"Kinder forschen" vor Ort

Du möchtest mehr über die Angebote und Aktionen der Netzwerkpartner erfahren? Hier findest du Neuigkeiten und Berichte aus den Regionen.

Neues aus den Regionen
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