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60 Fachschüler:innen richteten den Forschungstag für die Kinder als ihr Praxisprojekt aus. In ihrer Hand lagen Planung, Durchführung und Nachbereitung der Jubiläumsveranstaltung. Für das Motto orientierten sie sich an den diesjährigen MINTmachtagen: “ZZAPP! BÄM! Mit Energie in die Zukunft”. Zwei Schülerinnen der Evangelischen Fachschule begrüßten die Kinder verkleidet als Professor Durcheinander und Zauberfee Glitzergrün. Zunächst wurde es schwungvoll, denn gemeinsam tanzten alle zum Song “Pure Energie” von 3Berlin in diesen Tag hinein.

Zwei Kinder untersuchen Luftballons.

© JAMBUS / Was zieht sich an? Wann passiert das? Was meinst du, warum ist das so? Auf dem Forschungstag konnten die Kinder viel ausprobieren und selbst entdecken.

Tanzende Papierfiguren und sprudelnde Vulkane

Dann ging es los mit dem Entdecken und Staunen: An insgesamt sechs Stationen konnten die Kinder spielerisch Phänomene rund um Energie erkunden und dabei ihren Forscherpass mit Stempeln füllen. Besonders beliebt waren Experimente zu Bewegung, Elektrizität und Magnetismus. Die Kinder staunten dabei über tanzende Papierfiguren dank statischer Aufladung, sich anziehende und abstoßende Magnete oder windbetriebene Konstruktionen. Ein Highlight war die Lava-Lampen-Station, an der die Kinder gebannt verfolgten, wie ÖI, Wasser und Brausetabletten zu einer kleinen Vulkanlandschaft im Glas verschmolzen. “Die Kinder hatten viele Aha-Momente. Das hat uns gezeigt, wie gut sie naturwissenschaftliche Zusammenhänge selbst erkunden können”, so die Fachschüler:innen.

MINT-Theorie in der Praxis angewandt

Für die Fachschüler:innen war der Tag eine gute Gelegenheit, um ihr pädagogisches Wissen in der Praxis anzuwenden, eigene Ideen umzusetzen und die Reaktionen der Kinder zu erleben. Später reflektierten sie ihr Vorgehen: Habe ich mit den Kindern auf Augenhöhe geforscht und agiert? Hätte ich in manchen Situationen bei den Kindern mehr nachfragen oder nicht vorweg reden sollen? Konnten die Kinder folgen, wenn ich etwas erklärt habe?
Die Fachschüler:innen achteten am Ende auch auf einen wertschätzenden Abschluss. So erhielt jedes Kind einen eigenen Forschungspass.
Die positiven Rückmeldungen der Kinder, der pädagogischen Fachkräfte und Familien zeigten den Fachschüler:innen, dass MINT-Bildung dazu beitragen kann, Kinder nachhaltig für das Forschen und Entdecken zu begeistern. Die Fachschule plant wegen des Erfolgs schon jetzt eine Fortsetzung des Forschungstags im nächsten Jahr – auch ohne Jubiläum.

© JAMBUS / Manche Kinder kamen auch mit ihren Eltern, um spannende Phänomene zu entdecken und zu erforschen.

JAMBUS - eine Fachschule als Netzwerkpartner

Die Bildungsstätte JAMBUS in Mecklenburg-Vorpommern setzt sich seit 15 Jahren als Netzwerkpartner der Stiftung Kinder Forschen für frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bad Sülze ein. Seitdem bietet das Netzwerk pädagogischen Fach-, Lehr- und Leitungskräften aus der Region Fortbildungen zu MINT und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an. 2025 feierte das Netzwerk JAMBUS sein Jubiläum gemeinsam mit den Schüler:innen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Bad Sülze.

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