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Ein Marienköfer fliegt auf dieser Grafik in Richtung eines Muffins mit einer Kerze.

© Stiftung Kinder forschen / Vielen Dank für das langjährige Engagement für gute frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung!

Wasser, Äpfel, Recycling oder das tägliche Spielzeug – es gibt im Kita-Alltag viele Anknüpfungspunkte für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Auf dem Fachtag zum Thema „Tür auf für die Zukunft – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Kita verankern“ des Landkreises Vorpommern-Greifswald und der der Stiftung Kinder forschen erfuhren rund 80 Pädagoginnen und Pädagogen, wie sie dieses Bildungskonzept in ihrem Einrichtungsalltag umsetzen können.

“Ich bin begeistert davon, dass dieser Fachtag bei Ihnen auf so großes Interesse gestoßen ist”, sagte Viola Hell, Amtsleiterin des Jugendamtes Vorpommern-Greifswald, in ihrer Begrüßungsrede an die rund 80 teilnehmenden Pädagoginnen und Pädagogen gewandt. “Durch Ihr Engagement werden die Einrichtungen im Landkreis Vorpommern-Greifswald zu einem beispielhaften Lernort und gehen mit gutem Vorbild voran. Eine gute frühe Bildung zahlt auf die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft ein. Denn nur wenn wir Kindern schon früh MINT-Kompetenzen mit auf den Weg geben, werden sie später in der Lage sein, den großen Herausforderungen wie der Klimakrise oder der zunehmenden Digitalisierung erfolgreich, innovativ und ganz praktisch zu begegnen.”

Kitas sind wichtige Lernorte für nachhaltiges Handeln

“Globale Nachhaltigkeit ist eine komplexe Aufgabe, die nur mit entsprechender Bildung auf lokaler Ebene gelingt und das Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung versetzt pädagogische Fachkräfte genau dazu in die Lage”, sagte Elisabeth Aimer von der Stiftung Kinder forschen in ihrem Impulsvortrag. “Kitas sind wichtige Lernorte für nachhaltiges Handeln. Erzieherinnen und Erzieher sind prägende Vorbilder und können bereits jungen Kindern entsprechende Kompetenzen mit auf den Weg geben, die ihnen ermöglichen, eine gute Zukunft mitzugestalten. Dabei identifizieren sie mit den Kindern gemeinsam Schlüsselthemen der nachhaltigen Entwicklung und entwickeln darauf aufbauend Handlungsstrategien”, so die Referentin weiter. 

In den darauffolgenden Workshops ging es um die Umsetzung des Konzepts im Kita-Alltag, wie nachhaltiger Konsum, Recycling-Projekte oder auf wie viele spannende Arten Kinder und Erwachsene das Thema Wasser, Wasseraufbereitung oder -verschmutzung angehen können. 

Drei langjährige Netzwerkpartner in Mecklenburg-Vorpommern

“Es ist großartig zu sehen, wie begeistert die Pädagoginnen und Pädagogen das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung angehen. Das habe ich in vielen Gesprächen gemerkt. Ganz viele Kitas sind auf einem guten Weg, wollen aber mehr machen. Dieser Fachtag hat sie motiviert, den nächsten Schritt zu gehen, sich auszutauschen und vor allem viele spannende Ideen gegeben, die sie gleich die nächsten Tage umsetzen können und wollen”, sagte Nanni Rose, Netzwerkkoordination de Lupenkieker, zufrieden nach der Veranstaltung.

“Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern mit de Lupenkieker, JAMBUS und der TFA Akademie gleich drei langjährige Netzwerkpartner, mit denen wir eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten”, sagte Stephanie Pröpsting von der Stiftung Kinder forschen. “Sie alle sind eng verbunden mit den Pädagoginnen und Pädagogen aus den Einrichtungen in der Region und wissen, was ihre Bedarfe sind. Ich freue mich sehr, über unsere langjährige Zusammenarbeit für gute frühe Bildung.” 

Vier Frauen stehen vor einem Banner der Stiftung Kinder forschen

© Stiftung Kinder forschen / (v.l.n.r.) Doreen Rapphahn (Sachgebietsleitung Kita- und Kindertagespflege, Landkreis Vorpommern-Greifswald), Nanni Rose (Netzwerkkoordination de Lupenkieker; Kita Fachaufsicht, Landkreis Vorpommern-Greifswald), Andrea Dombrowsky (Netzwerkkoordination JAMBUS, Fach- und Praxisberatung, Landkreis Vorpommern-Rügen) und Stephanie Pröpsting (Referentin Netzwerke, Stiftung Kinder forschen).

De Lupenkieker

Seit 2010 ist der Landkreis Vorpommern-Greifswald mit seinem Netzwerk "De Lupenkieker" Partner der Stiftung Kinder forschen. Netzwerkkoordinatorin Nanni Rose freut sich über Anfragen zum Fortbildungsprogramm per Telefon oder Mail.

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