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Wie können internationale Fachkräfte erfolgreich in Kitas arbeiten? Das Projekt „MoQITA“ entwickelt praxisnahe, flexible und bedarfsorientierte Ansätze, um den Zugang zu qualifizierter Beschäftigung in der frühkindlichen Bildung zu erleichtern. Gleichzeitig stärkt MoQITA Kita-Teams im Umgang mit Vielfalt. Das Projekt wird von der Stiftung Kinder forschen gemeinsam mit Kiron Open Higher Education und Lingoda umgesetzt und in drei Bundesländern pilotiert. Finanziert wird es vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie dem Europäischen Sozialfonds.

Zwei Frauen betrachten einen Bildschirm

© Steffen Kugler / Stiftung Kinder forschen

Was ist MoQITA?

Viele pädagogische Fachkräfte mit ausländischem Berufsabschluss bringen wertvolle Erfahrungen und Qualifikationen mit. Dennoch gelingt rund 60 Prozent von ihnen kein vollwertiger Berufszugang in Deutschland. Gleichzeitig suchen Kitas dringend qualifizierte Fachkräfte – insbesondere mit interkulturellen Kompetenzen. Hier setzt das Projekt „Modulare Qualifizierung internationaler Talente im pädagogischen Aufgabenbereich“ (MoQITA) an: Es entwickelt modulare Weiterbildungsangebote, um den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern, und stärkt Kita-Teams im Umgang mit Vielfalt.

Fachkräfte-Integration stärken: So funktioniert MoQITA

Das Projekt richtet sich an Kita-Mitarbeitende mit Migrations- oder Fluchtgeschichte, Quereinsteiger:innen sowie ganze Kita-Teams. Ziel ist es, diese Fachkräfte nachhaltig in die frühkindliche Bildung zu integrieren und langfristig zu binden.

Um diese Herausforderung anzugehen, entwickelt MoQITA praxisnahe Weiterbildungsangebote, die sich gut in den Kita-Arbeitsalltag integrieren lassen. Im Mittelpunkt stehen modulare Angebote zu pädagogischen, (fach-)sprachlichen und integrativen Themenschwerpunkten als Kombination aus Online- und Präsenzlernen (Blended Learning). Auch Kita-Teams profitieren: Sie erhalten konkrete Impulse und Angebote, um die Zusammenarbeit in vielfältigen und multiprofessionellen Kontexten erfolgreich zu gestalten. Ein Beirat aus Vertreter:innen von Gewerkschaften, Trägerverbänden und weiteren relevanten Akteur:innen unterstützt die Entwicklung und Umsetzung des Projekts und sorgt dabei für Praxisnähe und Bedarfsorientierung.

Um evidenzbasierte und übertragbare Ergebnisse zu liefern, baut das Projekt auf einer fundierten Bedarfsanalyse auf. Eine wissenschaftliche Evaluation begleitet die Umsetzung und sichert Qualität sowie Wirksamkeit. Der Transfer der Ergebnisse in bestehende Strukturen und Programme ist integraler Bestandteil des Projekts.

Projektüberblick

Projektlaufzeit: Januar 2026 bis Februar 2028

Regionen: Berlin, Bayern und Nordrhein-Westfalen

Projektziele:
- Bessere Berufschancen in der frühkindlichen Bildung durch Weiterbildung und Unterstützung bei der Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen
- Stärkung einer Weiterbildungskultur, die flexibel und für alle zugänglich ist, besonders für Quereinsteiger:innen
- Unterstützung für Kitas im Umgang mit heterogenen Teams

Projektpartner: MoQITA wird finanziert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiter bilden und Gleichstellung fördern“. Umgesetzt wird es von der Stiftung Kinder forschen in Kooperation mit Kiron Open Higher Education gGmbH und der Lingoda GmbH.

Ansprechpartnerin

Dr. Miriam Vorlaufer

Projektleiterin

Telefon: 030 23 59 40 -169

E-Mail: Miriam.Vorlaufer@stiftung-kinder-forschen.de

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