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Ihr braucht:

  • Hyazinthenzwiebeln - Achtung: Die Zwiebeln sind giftig. Weise die Kinder darauf hin und verwendet Handschuhe bzw. achtet auf sorgfältiges Händewaschen.
  • etwas Sand
  • Gefrierbeutel
  • PET-Flaschen
  • Papier oder Pappe
  • Kleber und Schere
  • Lineal, Stift und Fotoapparat

     

So funktioniert's:

  • Im Herbst setzen Gärtnerinnen und Gärtner Blumenzwiebeln in die Erde. Nach dem Winterfrost fangen sie dann an zu keimen und erblühen. Die Kinder sehen das Erblühen vielleicht auch schon früher, z.B. bei Hyanzinthen zuhause im kleinen Blumentopf, die manchmal als Deko dienen.

  • Die Blumenzwiebeln kommen in einem Behältnis für ein paar Wochen in den Kühlschrank – das ist sozusagen der "Winter". Am besten eignet sich dafür ein offener Gefrierbeutel gefüllt mit etwas Sand, der zwischendurch immer wieder angefeuchtet wird. Die Zwiebeln beginnen nach einer Kältephase zu treiben.

  • Schneide den oberen Teil einer leeren PET-Flasche ab. Die Kinder setzen diesen umgekehrt in das Unterteil der Flasche, sodass ein Trichter entsteht. Füllt die Flasche bis zum unteren Ende des Trichters mit Wasser. Nun legt die Zwiebel mit der Spitze nach oben in den Trichter. Das Wasser darf die Zwiebel nicht berühren! Bastle mit den Mädchen und Jungen Papierhütchen für die Zwiebeln, damit der wachsende Trieb im Dunkeln bleibt. Die Hüte werden später abgenommen, wenn der Trieb sie in die Höhe schiebt.

    Zeichnung von Treibglas mit Blumenziebel

    © Discodöner/Stiftung Kinder forschen

  • Zunächst bleiben die Treibbehälter an einem kühlen, schattigen Ort. Sobald das Wurzelwachstum beginnt, kommen sie bei maximal 15 °C ins Helle. Achtet darauf, dass stets genug Wasser im Behälter ist. Jetzt geht es los: Denn Wurzeln, Trieb und später auch Stiel und Blätter wachsen von Tag zu Tag! Mit Lineal, Stift und Fotoapparat können die Kinder das Wachstum festhalten und dokumentieren.

  • Blumenzwiebeln aus dem Handel werden mit einem Kälteschock präpariert und dafür bei 0 bis 6 °C drei Wochen in Kühlkammern gelagert. Die erzeugte Keimhemmung verhindert, dass die Zwiebeln bereits im Herbst austreiben und die oberirdischen Teile der Pflanze im Winter erfrieren. Das Aufheben der Keimhemmung bei Pflanzensamen und Zwiebeln nennen Gartenfachleute Stratifizieren. Der Austrieb erfolgt erst, wenn die Umgebungstemperaturen wieder ansteigen und für Blätter und Blüten keine Gefahr mehr besteht.

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