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Ihr braucht:

  • Brausetablettenröhrchen oder Filmdosen
  • Brausepulver oder -tabletten
  • Natron oder Backpulver
  • Zitronensaft oder Essig
  • Becher, Schalen, kleine Löffel

So funktioniert's:

  • Viele Getränke, wie Mineralwasser oder Limonade, enthalten Sprudelgas. Schüttelt man die Flasche oder Dose und öffnet sie dann, hat man vom Getränk allerdings nur noch wenig: Die Flüssigkeit schäumt und spritzt heraus. Beim Öffnen treibt der Druck des im Getränk gelösten Sprudelgases manchmal sogar den Korken aus der Flasche. Der Korken knallt, schießt aus dem Flaschenhals heraus und fliegt ein Stück durch die Luft.

  • Es ist am besten, die Raketen draußen zu starten. Sucht gemeinsam mit den Kindern einen geeigneten Startplatz und markiert ihn bei Bedarf auf dem Boden. Achtet darauf, dass sich in diesem Bereich keine Hindernisse befinden. Übt vor dem Start mit den Kindern, wie sie den Deckel der leeren Röhrchen oder Filmdosen schnell und fest verschließen können. Anschließend legen die Kinder alle weiteren Materialien für ihre Rakete bereit.

  • Nun füllen die Kinder das leere Röhrchen etwa zwei Finger breit mit Wasser. Danach geben sie eine halbe Brausetablette hinein, verschließen das Röhrchen schnell und fest und stellen es mit dem Deckel nach unten in einen Becher als Abschussrampe. Anschließend treten alle drei bis vier Schritte zurück. Nach wenigen Sekunden schießt das Röhrchen wie eine Rakete in die Luft. Was ist wohl passiert?

  • Besonders spannend an diesem Versuch ist, dass er immer wieder wiederholt werden kann. Funktioniert der Raketenstart erneut, wenn der Deckel schnell wieder aufgesetzt wird? Oder sorgen andere Mischungen für einen besseren Start?

    Nach dem Versuch mit der Brausetablette können die Kinder weitere „Raketentreibstoffe“ ausprobieren. Wichtig ist, die Röhrchen nach jedem Versuch gründlich auszuwaschen und abzutrocknen. Andernfalls können Reste der vorherigen Mischung die Reaktion beim nächsten Versuch bereits auslösen.

    Probiert zum Beispiel folgende Mischungen aus:

    • Brausepulver + Wasser
    • Backpulver + Zitronensaft
    • Backpulver + Wasser
    • Natron + Zitronensaft

    Welche Mischung gefällt den Kindern am besten? Und warum?

  • Sprudelwasser enthält Kohlensäure – eine sehr instabile chemische Verbindung. Sie zerfällt, bspw. wenn eine Flasche geschüttelt und Kohlenstoffdioxid frei wird. Dieses Gas braucht aber viel mehr Platz als Kohlensäure, weshalb der Druck in der Wasserflasche steigt. Auch bei der Vergärung von Wein zu Sekt bildet sich das Gas Kohlenstoffdioxid. Der Sekt gärt in verschlossenen Flaschen aus verstärktem Glas. Je mehr Kohlenstoffdioxid entsteht, desto mehr Druck baut es auf, der dafür sorgt, dass das Gas im Sekt gelöst bleibt. Wird der sichernde Metallverschluss entfernt, treibt der Druck den Korken aus der Flasche. Der Druck nimmt ab, immer mehr Kohlenstoffdioxid wird frei – und strömt mit einer Druckwelle aus der Flasche heraus. Diese Druckwelle verursacht den Schall, der die Korken knallen lässt.

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