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Ihr braucht:

  • Streuobst- oder “wilde” Wiese in der Nähe
  • weißer Stoff oder Laken
  • ggf. Insektensauger, Becherlupe, Bestimmungsliteratur
  • Keilrahmen
  • Klebstoff
  • zwei Bänder
  • Nägel

So funktioniert's:

  • Streuobstwiesen stellen eine traditionelle Form des Obstanbaus dar. Diese Form wurde in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr durch den Anbau niederstämmiger Sorten in Obstplantagen verdrängt. Daher zählen sie heute zu den besonders schützenswerten Biotopen in unserer Kulturlandschaft.

  • Am Basteltisch wird der weiße Stoff gemeinsam mit den Kindern zugeschnitten und über den Keilrahmen gespannt. Zwei Haltebänder werden an den Ecken über Kreuz mit kleinen Nägeln locker über dem Rahmen befestigt. Fertig ist der Klopfschirm. Ein alter Regenschirm funktioniert auch gut. Der Stoff sollte möglichst hell sein, damit man die Tiere gut sehen kann.

  • Die Kinder legen zunächst ihre gespannten Stoffe an verschiedenen Stellen der Wiese aus. Nach einiger Zeit können sie die hüpfenden, krabbelnden und kriechenden Wiesentiere beobachten. Überbrücke die Wartezeit mit einer Fallobstanalyse und dokumentiere die Beobachtungen der Kinder über das gefräßige Miteinander im verrottenden Fruchtfleisch.
    Dann positionieren die Kinder die Klopfschirme unter Hecken, Büschen und tief hängenden Ästen. Nach vorsichtigem Schütteln und Klopfen können die Kleintiere aus der Auffangvorrichtung gesammelt und bestimmt werden. Zum Schluss werden die "Fundstücke" aus den verschiedenen Lebensräumen mit den Kindern verglichen. Wo ist die Artenvielfalt am größten und wie beeinflusst der Mensch sie?

    Achtung! Bitte denk daran, dass alle Tiere am Ende der Exkursion wieder an den Fundort zurückgebracht werden müssen.

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