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Ein Mädchen hält sich rechts eine Eieruhr und links ein Geschirrtuch an die Ohren und lauscht.

© Thomas Ernst/ © Stiftung Kinder forschen

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Ihr braucht:

  • Eieruhren als Geräuschquelle
  • Boxen, Schachteln, Dosen aus Metall, Holz oder Pappe
  • großes Weckglas
  • Dämmmaterial, z. B. Wolle, Watte, Schaumstoff, Handtuch, Schal und Styropor
  • Füllmaterial, das weniger gut dämpft, z. B. Murmeln, Kiesel, Zeitung

So funktioniert's:

  • Geräusche können laut oder leise sein. Könnte das damit zusammenhängen, dass sich etwas zwischen uns und der Geräuschquelle befindet, z. B. eine Verpackung, ein Vorhang oder ein Hut?

  • Welche Erfahrungen bringen die Kinder mit? Überlege mit den Kindern, wie sich das Hören verändert, wenn wir eine dicke Mütze aufsetzen oder Ohrenschützer tragen. Was passiert, wenn wir uns die Ohren zuhalten? Wie hört sich die Straße an, wenn das Fenster offen ist und wenn es geschlossen ist?
    Besprecht anhand dieser Beispiele mit den Mädchen und Jungen, wie ein Geräusch, z. B. das Ticken einer Eieruhr, leiser gemacht werden kann. Biete den Kindern verschiedene Behälter an, z. B. alte Keksdosen aus Metall, ein großes Glasgefäß, einen Schuhkarton oder eine Holzkiste. Lasse die Kinder auch verschiedene Materialien und Stoffe sammeln, die in die Behälter und Dosen gefüllt oder gestopft werden können. Trage dann die Vorschläge der Kinder zusammen. Wie kann man das Geräusch am besten dämpfen? Überlegt gemeinsam, wie die Vermutungen konkret getestet werden können.

  • Lass die Kinder die isolierenden Eigenschaften der verschiedenen Behälter und der einzelnen Materialien im Detail untersuchen. Es ist hilfreich, wenn die Kinder zwei Eieruhren zum Vergleich haben - wie laut tickt die verpackte Eieruhr im Vergleich zur unverpackten? Lass die beiden Uhren unter den Kindern herumgehen, damit jeder sie vergleichen kann. Achte darauf, dass alle Uhren immer aufgezogen sind und tatsächlich ticken!
    Hört gemeinsam zu und lasst die Kinder beschreiben, was sie hören. Gibt es irgendwelche Unterschiede zwischen den Eieruhren? Hört sich eine lauter oder leiser an? Welche klingt leiser? Welche Verpackung macht das Geräusch leiser? Welche Behälter und Verpackungsmaterialien dämpfen das Geräusch nicht so gut? Klingt die Eieruhr in bestimmten Behältnissen noch lauter als vorher? Die Kinder können nun alle Materialien und Behälter in Kombination ausprobieren. Wer kann die Uhr so verpacken, dass das Ticken nicht mehr zu hören ist? Und das Läuten der Uhr - kann man es noch hören?

  • Fotografiere die verschiedenen Materialien und Behälter, die die Kinder zum Verpacken der Eieruhren verwendet haben. Anhand der Bilder könnt ihr später gemeinsam besprechen, welche der Materialien das Ticken der Uhr gut und welche weniger gut dämpfen. Beschriftet die Bilder mit den Bezeichnungen der Kinder und gestaltet gemeinsam zwei Plakate, z. B. mit Materialien und Behältern, die gut isolieren und solchen, die weniger gut isolieren. Auf diese Weise erfahren alle etwas über die Forschungsergebnisse.
    Sammelt gemeinsam mit den Kindern, was sie herausgefunden haben. Wann war das Ticken der Uhr leiser, wann war es nicht mehr zu hören? Wurde das Ticken leiser, je mehr Materialien und Stoffe um die Uhr gewickelt wurden? Haben sich die anfänglichen Vermutungen bestätigt? Hat es eine Rolle gespielt, welche Verpackungs- und Füllmaterialien verwendet wurden, oder gab es welche, die sich besonders gut zum Dämpfen eignen? Klang die Eieruhr in bestimmten Behältern sogar lauter?

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