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Drei Kinder liegen auf einer Turnmatte und holen tief Luft.

© Christoph Wehrer /Stiftung Kinder forschen

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Ihr braucht:

  • durchsichtiger Messbecher
  • Kunststoff-Schlauch oder langer Trinkhalm
  • große Schüssel mit Wasser

So funktioniert's:

  • Tief durchatmen - das raten wir oft, wenn jemand aufgeregt, nervös oder auch traurig oder wütend ist. Beim bewussten Ein- und Ausatmen spüren Kinder, dass sich ihre Körper und ihre Lungen mit Luft füllen. Auch die Geräusche, die sie dabei machen, können dann anders sein als beim unbewussten Atmen.

  • Die Kinder legen sich entspannt auf den Rücken und atmen mit offenem Mund geräuschvoll ein und aus. Lauscht gemeinsam dem leisen Pfeifen und Schnaufen. Die Mädchen und Jungen können sich auch gegenseitig beobachten, wie sich der Brustkorb beim Einatmen hebt und beim Ausatmen senkt. Wenn die Kinder in die offene Handfläche atmen, können sie fühlen, wie die Luft eingesogen und wieder ausgeblasen wird.
    Vergleicht nun gemeinsam: Wie oft atmen wir pro Minute ein, wenn wir ruhig liegen? Und wie häufig, nachdem wir mindestens 15-mal auf der Stelle auf und ab gehüpft ist? Wie fühlt sich der Atem jeweils an? Im Bad können die Kinder anschließend einen Spiegel anhauchen: Was passiert dabei?

  • Die Mädchen und Jungen können testen, wie viel Luft in ihre Lunge passt. Dafür wird ein durchsichtiger Messbecher in eine große Schüssel mit Wasser getaucht. Er muss ganz mit Wasser gefüllt sein. Dann wird der Becher unter Wasser gedreht, sodass sein Boden nach oben zeigt und aus dem Wasser herausragt. Der Rand des Bechers muss dabei unter der Wasseroberfläche bleiben. Ein Kind holt nun tief Luft und bläst kräftig mit einem Schlauch von unten in den Messbecher hinein. Je mehr Puste das Kind hat, desto mehr Wasser wird von der ausgeblasenen Luft aus dem Becher verdrängt. Wie viel Luft ausgepustet wurde, lässt sich am Messbecher ablesen.

    © Stiftung Kinder forschen

  • Ununterbrochen atmen wir frische Luft ein und verbrauchte aus. Dabei "veratmet" der Mensch im Laufe seines Lebens etwa 300 Millionen Liter Luft. Erwachsene atmen im Schnitt 15-mal in der Minute, Kinder sogar noch häufiger. Für einen Erwachsenen ist es schon sehr anstrengend, die Luft länger als eine Minute anzuhalten. Es gibt aber Taucher, die das acht Minuten und länger können.
    Wie viel Luft in die Lunge passt, unterscheidet sich je nach Alter und Körpergröße, aber auch nach Geschlecht. Ein 30-jähriger Mann mit einer Körpergröße von 1,75 Meter hat in etwa ein Lungenvolumen von 4 Litern. Die Lungen einer gleichaltrigen Frau gleicher Größe können nur ca. 3,5 Liter Luft aufnehmen.

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