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Ein Mädchen riecht an einer halbierten Orange

© Christoph Wehrer / Stiftung Kinder forschen

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Ihr braucht:

  • kleine Mengen geruchstarker Lebensmittel, z. B. Zimt, Orange, Käse, Kohlrabi, Basilikum, Zwiebel, Zitrone oder Schokolade
  • leere Joghurtbecher oder ähnliche Gefäße
  • Alufolie und Pinn-Nadel

So funktioniert's:

  • Gerüche, ob wohltuend oder eher streng, begegnen uns überall. Wie gut es duftet, wenn jemand einen Kuchen backt! Wie unangenehm dagegen, wenn uns der beißende Geruch einer Zwiebel in die Nase steigt und sogar Tränen kullern lässt. Aber nicht jeder Geruch wird von allen gleich bewertet, genau wie der Geschmack beim Essen.

  • Besprich mit den Kindern, ob es Orte gibt, die man an ihrem Geruch erkennen kann. Wie riecht es z. B. im Wald, im Schwimmbad oder auf einem Bauernhof? Geh mit den Mädchen und Jungen auf eine Geruchswanderung durch das Haus. Beim “Wandern” schließt eines der Kinder die Augen und wird von den anderen vorsichtig geführt. Geht dabei an Küche, Waschraum, Werkstatt, Turnraum und Garderobe vorbei. Erkennen die Kinder mit geschlossenen Augen, wo sie sich befinden? Riechen sie die Küche? Was gibt es heute wohl zu essen?

  • Wie gut können die Kinder Lebensmittel am Geruch erkennen? Fülle dazu leere Becher mit verschiedenen kleinen Proben, decke diese mit Alufolie ab und pike kleine Löcher in die Folie. Lass die Mädchen und Jungen reihum daran schnuppern. Erst wenn alle an der Probe gerochen haben, dürfen sie ihre Vermutung äußern, was wohl im Behälter ist. Überlegt zusammen, was besonders schwer zu erkennen war und warum. Welche Reaktionen, Erinnerungen und Gefühle rufen die Gerüche bei den Kindern hervor?
    Du könntest auch ausprobieren, ob die Kinder denselben Geruch erkennen. Stelle dazu einige Geruchsprobenpaare her, indem du die Lebensmittel mit den Kindern in zwei kleine Becher füllst und diese abdeckst. Vermische dann die Geruchsproben so, dass man nicht mehr erkennen kann, wo sich die Paare befinden. Finden die Kinder die gleichen Gerüche? Sind einige Gerüche ähnlich?

  • Ein einzelner Geruch besteht eigentlich aus vielen einzelnen Substanzen. In der Nase gibt es Millionen von Riechsinneszellen, die diese Gerüche mit der Luft, die wir einatmen, aufnehmen und als Signal an das Gehirn weiterleiten. Jede der Riechzellen ist auf einen bestimmten Geruch spezialisiert. Das Gehirn speichert die Gerüche im Gedächtnis, so dass Dinge später an ihrem Geruch erkannt werden können. Diese Fähigkeit ist nicht angeboren, sondern wird erlernt und kann geübt werden. Obwohl der Mensch über zehntausend Gerüche unterscheiden kann, ist sein Geruchssinn im Vergleich zu anderen Lebewesen schwach. Ein Hund zum Beispiel kann Gerüche bis zu tausendmal besser unterscheiden als ein Mensch.

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