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Digitalisierung, Klimakrise, soziale Ungleichheit – auf den Umgang mit globalen Herausforderungen können Kinder schon früh vorbereitet werden. Für die Akteure des International Dialogue on STEM Education* (IDoS) ist frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung ein wichtiger Schlüssel zur Bewältigung großer Aufgaben. Im regelmäßigen Austausch lernen die Expert:innen voneinander und wollen so die Qualität und den Stellenwert früher MINT-Bildung im eigenen Land verbessern.

Die IDoS-Peers bei einem jährlichen Treffen

© Stiftung Haus der kleinen Forscher / Die IDoS-Peers bei einem jährlichen Treffen

Als Initiatoren des Projekts ermöglichen die Stiftung Kinder forschen und die Siemens Stiftung mit IDoS einen systematischen Expert:innen-Austausch auf internationaler Ebene. Regelmäßig treffen sich hier Mitglieder führender MINT-Organisationen, die in ihrem jeweiligen Land maßgeblich an der Entwicklung des Bildungssektors beteiligt sind – auch mit jeweils eigenen, weitreichenden Netzwerken. Durch den Internationalen Dialog lernen die Akteure (auch Peers genannt) von- und miteinander und können so ihre Bildungsarbeit im eigenen Land effizienter, effektiver und wissensbasierter umsetzen

Die IDoS-Peers diskutieren in ihren Treffen verschiedenste Themen, die für eine zeitgemäße MINT-Bildung im Elementar- und Primarbereich relevant sind. Als Produkte dieses Austausches sind in den letzten Jahren unter anderem drei wissenschaftliche Papiere entstanden, die wiederum anderen MINT-Organisationen weltweit helfen, ihr Engagement im Bildungsbereich zu verstärken. Durch IDoS soll ein Ökosystem für Bildungsinnovationen gefördert werden, welches die Professionalisierung und Qualitätsentwicklung früher MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung weltweit befördert.

IDoS-Publikationen

Die im Rahmen von IDoS veröffentlichten Publikationen zu MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung, zu erfolgreicher Netzwerkarbeit im MINT-Bildungssektor sowie zu MINT-Bildung im digitalen Zeitalter sind auf der englischsprachigen IDoS-Website abrufbar.

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Als etablierte Organisationen für gute frühe MINT-Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung unterstützen die Stiftung Kinder forschen und die Siemens Stiftung mit ihren Bildungsprogrammen die Förderung wichtiger Kompetenzen, die Kinder im 21. Jahrhundert benötigen. Dabei orientieren sie sich an den globalen Bildungs- und Nachhaltigkeitszielen wie dem OECD-Lernkompass 2030 und den "Sustainable Development Goals" (SDGs). Auch die anderen IDoS-Mitgliedsorganisationen setzen ihre Arbeit im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung um.

Projektüberblick:

Projektlaufzeit
2021-2026

Projektziel
Gemeinsames Lernen weltweit führender MINT-Initiativen für eine Professionalisierung der MINT-Bildung 

Projektpartner

  • Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung: Finanzieller Partner
  • OECD: Schirmherren

IDoS-Mitglieder ("Peers")

  • Siemens Stiftung (Deutschland)
  • Smithsonian Science Education Center (USA)
  • Fondation La main à la pâte (Frankreich)
  • Office for Climate Education (Frankreich)
  • LUMA Centre Finland (Finnland)
  • Stiftung Kinder forschen

Hintergrund und Entstehung des IDoS-Netzwerks

2017 rief die Stiftung Kinder forschen (damals noch Stiftung "Haus der kleinen Forscher") gemeinsam mit der Siemens Stiftung die IDoS-Initiative ins Leben. Auf einer internationalen IDoS-Konferenz kamen über 100 Expert:innen und Bildungsakteure aus aller Welt zusammen, um sich zu vernetzen und zu Fragestellungen früher MINT-Bildung (für eine nachhaltige Entwicklung) auszutauschen. Nach einer weiteren IDoS-Konferenz 2019 blieb die Nachfrage nach einem internationalen Austausch zu früher MINT-Bildung vonseiten der Teilnehmenden so groß, dass man beschloss, die Initiative neu zu formieren und IDoS als internationales Netzwerk fortzuführen. 

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der OECD. Finanzielle Förderung erhält IDoS von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung.

Finanzielle Unterstützer des Internationalen Dialogs

  • Die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts zur Förderung von Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, insbesondere der Physik. Errichtet wurde sie 1963 von Dr. Wilhelm Heinrich Heraeus (1900 – 1985), einem Enkel des Gründers der W. C. Heraeus GmbH in Hanau (heute: Heraeus Holding GmbH), und seiner Ehefrau Else Heraeus (1903 – 1987). Seit Mitte der 1970er-Jahre arbeitet die Stiftung eng mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) zusammen. Unter Physikern und Physikerinnen genießt die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung hohes Ansehen. Sie gilt als die bedeutendste private Fördereinrichtung auf dem Gebiet der Physik in Deutschland. 

    Der durch die Verfassung definierte Zweck der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung ist die Förderung der Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften durch unmittelbare und mittelbare Aktivitäten. Die Stiftung ist sowohl operativ als auch fördernd tätig.

    © Wilhelm und Else Heraeus Foundation

*STEM Education – MINT-Bildung erklärt

"STEM" steht für "Science, Technology, (Information) Engineering and Mathematics" und ist die englische Bezeichnung für "MINT" (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Ansprechpartnerin

Nina Henke

Referentin Internationaler Dialog | Bereich Forschung und Qualitätsmanagement

Telefon: 030 206708 - 343

E-Mail: nina.henke@stiftung-kinder-forschen.de

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