Direkt zum Seiteninhalt springen
Ein Junge und ein Mädchen tauchen Pinsel in Wassergläser

© René Arnold / Stiftung Kinder forschen

Bild auf Pinterest teilen (öffnet in neuem Fenster)

Ihr braucht:

  • Filzstifte
  • Pipette
  • Wasserfarben
  • Pinsel
  • saugfähige Papiersorten, z. B. Zeichenblock, Küchenrollenpapier, Tapete, Filtertüte
  • evt. Sprühflasche, Zerstäuber oder alte Zahnbürste

So funktioniert's:

  • Wasser bewegt sich fast immer. Das kennen die Kinder von der Beobachtung des Regens, eines Flusses oder wenn ihnen am Waschbecken Wasser auf den Boden fällt. Selbst stehende oder vereiste Gewässer bewegen sich, denn die einzelnen Wassermoleküle verdampfen und wechseln ihren Aufenthaltsort. Somit bewegt sich auch dieses vermeintlich "stehende" Wasser. Die meisten Bewegungen sind allerdings größer und wir können sie sichtbar machen.

  • Trifft Wasser auf einen saugfähigen Untergrund, verteilt es sich. Auch das ist eine Bewegung des Wassers und ihr könnt diese sichtbar machen, indem die Kinder mit Filzstift oder Tintenfüller einen Fleck aufs Papier malen. Tropfen sie anschließend Wasser darauf, lässt sich beobachten, wie sich das Wasser im Papier ausbreitet und die Farbe im Papier verteilt. Schätzt vorher, wie weit sich der Wassertropfen im Papier wohl ausbreitet - markiert dazu mit Bleistift einen Kreis als "Wasserausbreitgrenze".
    Wie sieht der Fleck eigentlich auf der Rückseite des Papiers aus? Probiert verschiedene Papiere und unterschiedliche Farben. Breitet sich das Wasser auf anderen Papiersorten genauso gut aus? Was glauben die Kinder, wieso sich das Wasser verbreitet und nicht als Tropfen zusammen bleibt? Alternativ können die Kinder auch einen Tropfen eines Wasser-Farben-Gemischs (oder eben einfach dünne Wasserfarbe) auf das Papier tropfen.

  • Auch beim Nebel bewegen sich sehr kleine Wassertröpfchen. Haben die Kinder eine Idee, wie sie diese Wassertröpfchen erzeugen können? Mit einer Zahnbürste oder einem borstigen Pinsel geht das zum Beispiel, mit einer Pflanzenspritze oder einem Zerstäuber natürlich auch. Mit angerührter dünner Wasserfarbe können sie auch hier die Wasserbewegung und die Tröpfchengröße aufzeigen: Die Kinder können auf ein Blatt Papier spritzen bzw. sprühen. Dabei können sie auch sehen, wie sich der Wassernebel um Gegenstände legt. Legt z. B. einen Gegenstand direkt auf das Papier, dann wird seine Silhouette gut sichtbar. Wie ist das, wenn ein Kind den Gegenstand weiter weg vom Papier hält?

  • Ein Wassertropfen wird durch eine Kraft, die durch Oberflächenspannung bewirkt wird, zusammengehalten. Trifft er auf einen anderen Körper, z. B. Papier, wird die Kraft zwischen zwei Körpern größer und er breitet sich aus. Je rauer und poröser ein Untergrund, desto besser breitet sich das Wasser aus. Poröses Papier nimmt deshalb wässrige Farben besonders gut auf. Das gleiche passiert bei einem Schwamm. Ist allerdings das Papier zu durchlässig (Filtertüte) oder beschichtet, geht das nicht so gut.

Passende Fortbildungen

Ähnliche Experimente

Weitere Angebote

Gefallen dir unsere Experimente? Dann schau auf unserem Campus vorbei. Dort findest du über 50 Online-Fortbildungen und zahlreiche Materialien mit vielen neuen Anregungen zum entdeckenden und forschenden Lernen.

Jetzt kostenlos anmelden

Newsletter

Bleib zweimal im Monat auf dem Laufenden über neue Fortbildungen, kreative Praxisideen und freu dich auf passendes Hintergrundwissen.

Jetzt abonnieren!

Besuche unseren Blog!

Schau nach, wie unsere MINT-Bildung in der Praxis funktioniert, erfahre mehr zu aktuellen Themen und Projekten und blicke hinter die Kulissen unserer Arbeit.

Lies mehr auf dem Blog
Zurück zum Seitenanfang